Willkommen auf der Internetseite der Initiative Moorburgtrasse-stoppen.
Die Verhinderung der von Vattenfall geplanten Fernwärmeleitung vom KoKW Moorburg bis nach HH Altona (die sog. Moorburgtrasse) ist das ursprüngliche Anliegen unserer Initiative gewesen. Diese konnte von einem entschlossenen Bündnis verhindert werden. Ein gleichberechtigtes Anliegen unserer Initiative ist es nun, die Fertigstellung und die Inbetriebnahme des im Bau befindlichen Kohlekraftwerks in Moorburg zu verhindern.
Wir engagieren uns außerdem für eine sozial gerechte, dezentrale und regenerative Energieerzeugung in Hamburg (und weltweit). Wir freuen uns über MitstreiterInnen, Deinen Kommentar auf unserer Seite und auch über Spenden, um unsere bisherige erfolgreiche Kommunikations- und Aktionsarbeit fortsetzen zu können.
Initiative Moorburgtrasse-stoppen

Argumente für die Energiewende

Von Kohle ohne Ende zum Ende der Kohle

Das Medieninteresse war riesig, als vor gut eineinhalb Jahren das Vattenfall Kohlekraftwerk Moorburg in Hamburg genehmigt wurde. Eine herbe Niederlage für den Anti-Kohle-Protest, aber auch für die Klimapolitik Deutschlands. Anja Hajduk, die damalige grüne Hamburger Umweltsenatorin, setzte lediglich etwas strengere Auflagen für das Kohlekraftwerk durch, wegen derer Vattenfall im April 2009 Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland vor dem Schiedsgericht der Weltbank, ICSID, erhob (s.S.34). Mit der Genehmigung in Hamburg schien der Damm für 32 neue Kohlekraftwerke in Deutschland gebrochen zu sein und ein flächendeckender Ausbau der neuen Klimakiller kaum noch zu verhindern.

Was so wenig mutmachend klingt, ist der Beginn eines Essay der Umweltschutzinitiative Robin Wood. Aber es lohnt sich weiterzulesen. Denn dann wird klar, was engagierter Bürgerwille gegen Konzernmacht und Politik-Arroganz und Politiker-Ignoranz bewirken kann.

Klimaschutz statt Kohleschmutz

Warum wir Bürger den Konzernen und der Politik den Willen zur Energiewende heute aufzwingen müssen, zeigt die Tatsache, daß beide in den vergangenen 25 Jahren, seit der Katastrophe von Tschernobyl, die Energiewende nicht nur verpaßt, sondern sogar verhindert haben.

Klimawandel total global

Die Klimakatastrophe hat längst begonnen. Die Folgen des menschlich verursachten Anstiegs der Temperaturen auf unserem Planeten können nur noch begrenzt, aber nicht mehr aufgehalten werden.
International wird um Maßnahmen gerungen, die Erderwärmung auf nicht mehr als zwei Grad Celsius im globalen Mittel steigen zu lassen. Schon dieses Ziel stellt eine große Aufgabe dar und erfordert umfassende Veränderungen im Energie- und Verkehrssektor sowie in der Land- und Forstwirtschaft.
Hauptverursacher des Klimawandels sind die westlichen Industriestaaten, die aktuell und historisch für den überwiegenden Teil der viel zu hohen CO2-Emissionen verantwortlich sind. Sie tragen auch die Verantwortung dafür, dass die von vielen WissenschaftlerInnen und Umweltorganisationen vorgetragenen Warnungen vor einer Klimakatastrophe jahrzehntelang ignoriert wurden. 

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Der Atomausstieg von heute ist der Kohleausstieg von morgen!

Nach dem Beschluss zum Atomausstieg entwickelt sich die Braunkohle zum größten Hindernis der Energiewende. Die Braunkohle ist mit 25 Prozent der wichtigste Energieträger für die Stromerzeugung in Deutschland. Aus drei Gründen wird sie zum strukturellen Hindernis der Energiewende. 

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Etwas positives zum Schluß:
Die Erfolgsgeschichte des Kohleprotests in Deutschland lässt sich auch an den Zahlen ablesen: von den ursprünglich 37 geplanten Kohlekraftwerksprojekten sind in den letzten Jahren 17 verhindert worden. Derzeit sind noch 10 Kohlekraftwerke im Bau. Aufgrund der massiven Probleme mit dem „Spezialstahl T24“, den Hitachi für die Mehrzahl der Neubauten (u.a. Moorburg) geliefert hat, ist derzeit nicht klar, wann diese tatsächlich ans Netz gehen werden. Weitere 10 Kohlekraftwerke befinden sich in einem Planungsstadium, über die Hälfte davon wird jedoch derzeit nicht aktiv vorangetrieben.  


Und der Stand des KoKW Moorburg?

Die Harburger Nachrichten haben in 2011 immer wieder kritisch und objektiv über den aktuellen Stand und die Probleme beim Kraftwerksbau berichtet.


U.a. am 20.10.2011 unter der Überschrift "Schaden hoch, Ursache unklar" und am 30.11.2011 unter dem Titel "Neuer Streit über die Wirtschaftlichkeit".