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Die Verhinderung der von Vattenfall geplanten Fernwärmeleitung vom KoKW Moorburg bis nach HH Altona (die sog. Moorburgtrasse) ist das ursprüngliche Anliegen unserer Initiative gewesen. Diese konnte von einem entschlossenen Bündnis verhindert werden. Ein gleichberechtigtes Anliegen unserer Initiative ist es nun, die Fertigstellung und die Inbetriebnahme des im Bau befindlichen Kohlekraftwerks in Moorburg zu verhindern.
Wir engagieren uns außerdem für eine sozial gerechte, dezentrale und regenerative Energieerzeugung in Hamburg (und weltweit). Wir freuen uns über MitstreiterInnen, Deinen Kommentar auf unserer Seite und auch über Spenden, um unsere bisherige erfolgreiche Kommunikations- und Aktionsarbeit fortsetzen zu können.
Initiative Moorburgtrasse-stoppen

Mittwoch, 9. November 2016

Volksentscheid respektieren – keine Moorburgtrasse 2.0 durch die Hintertür

Die Bürgerinitiative „Moorburgtrasse stoppen“ warnt den rot-grünen Senat 
vor der Nichteinhaltung des Volksentscheides „Unser Hamburg, Unser Netz“ 
und einem Wortbruch den Wählern gegenüber.

Sollte der Senat Planungen des Vattenfall Konzerns unterstützen, über die Hintertür einer Anbindung der Müllverwertungsanlage am Rugenberger Damm (MVR) auch das Kohlekraftwerk Moorburg an die Hamburger Fernwärme anzuschließen, so wird die BI ihren erfolgreichen Widerstand in den Jahren 2010-2014 gegen dieses Vorhaben erneut aufnehmen und diesen wieder auf die Straße, in die Bürgerschaft und in den Gerichtssaal tragen.

Die Gutachten zur Hamburger Fernwärme sind in einer Aussage eindeutig: die Fernwärme aus dem KoKW Moorburg ist die klimaschädlichste und obendrein eine sehr teure Lösung als Ersatz für die Wärme aus dem Kohlekraftwerk Wedel. Die Wärme im westlichen Fernwärmenetz wäre für lange Zeit auf die klimaschädliche Verbrennung von Kohle aus dem Kohlekraftwerk Moorburg festgelegt; gerade auch zu Zeiten, an denen das KoKW Moorburg bereits heute erneuerbaren Windstrom aus dem Stromnetz drückt.

Trotzdem gibt es in der zuständigen BUE immer noch Mitarbeiter, die inZusammenarbeit mit dem Vattenfallkonzern für das KoKW Moorburg eine„Moorburgtrasse 2.0“ als Alternative für die künftigeWärmeversorgung im Hamburger Westen planen und auf Kosten der Stadtbauen möchten. Dabei ist das Argument, daß es bei der « Moorburgtrasse light » nur um die Nutzung der Wärme aus der MVR ginge, nur vorgeschoben. Eine Trasse nach Altona nur für die Wärme aus der MVR lohnt schlicht nicht. Allein die Elbquerung von der Müllverwertung am Rugenberger Damm würde laut unabhängiger Experten mindestens 100 Millionen Euro kosten. Soviel Geld nur für die Anbindung der vergleichsweise geringen MVR Wärme?

Sowohl der grüne Umweltsenator als auch der Bürgermeister haben vor der letzten Wahl betont, daß es mit ihnen keine Moorburgtrasse gäbe. Sollte der rot/grüne Senat sich daher tatsächlich für die Variante einer Elbquerung entscheiden, so werden wir dies konsequent als Wortbruch, als Verhöhnung des Volksentscheids und als entgegengesetztes Handeln gegenüber dem auch von Deutschland unterzeichneten Klimaabkommen von Paris werten.

Ein Handeln, das in seiner Konsequenz dann auch erneut einen kreativen zivilen Ungehorsam der Altonaer BürgerInnen nötig machen wird.

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