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Die Verhinderung der von Vattenfall geplanten Fernwärmeleitung vom KoKW Moorburg bis nach HH Altona (die sog. Moorburgtrasse) ist das ursprüngliche Anliegen unserer Initiative gewesen. Diese konnte von einem entschlossenen Bündnis verhindert werden. Ein gleichberechtigtes Anliegen unserer Initiative ist es nun, die Fertigstellung und die Inbetriebnahme des im Bau befindlichen Kohlekraftwerks in Moorburg zu verhindern.
Wir engagieren uns außerdem für eine sozial gerechte, dezentrale und regenerative Energieerzeugung in Hamburg (und weltweit). Wir freuen uns über MitstreiterInnen, Deinen Kommentar auf unserer Seite und auch über Spenden, um unsere bisherige erfolgreiche Kommunikations- und Aktionsarbeit fortsetzen zu können.
Initiative Moorburgtrasse-stoppen

Samstag, 31. Januar 2015

Das Kohlekraftwerk Moorburg qualmt ab heute aus beiden Schloten

Leider kein Karnevalsscherz: heute berichtet das HA:
Seit einigen Monaten schon erzeugt dieser eine der beiden Kraftwerksblöcke im Probebetrieb Strom. "Jetzt geht auch Block A in den Probebetrieb ans Netz", sagt Gudrun Bode von Vattenfall, die Leiterin des Besucherzentrums am Kraftwerk. Seit Donnerstag ist Moorburg zum ersten Mal – wenn auch noch im Testbetrieb – komplett unter Strom. Zum ersten Mal nach mehr als zehn Jahren Planungs- und Bauzeit. Block B soll den Regelbetrieb bis spätestens Ende März aufnehmen, Block A soll bis Ende Juni folgen.

 Und so sieht das in der Realität aus:

Quelle: C.V.


Kein schöner Anblick ... und damit Vattenfall trotz des für sich verlorenen Volksentscheids nicht das nächste konventionelle Großkraftwerk am Willen der BürgerInnen vorbei baut, sind wir weiterhin aktiv. Das HA schreibt dazu im gleichen Artikel:

Bürgerinitiativen sind gut gerüstet

Und ein neuer Konflikt wird durch Moorburg unmittelbar angeheizt: Bis auf Weiteres bleibt offen, woher der Hamburger Westen künftig mit Fernwärme versorgt werden soll. Vattenfall plant derzeit, am Standort des alten Wedeler Kohlekraftwerks ein modernes Gas-und-Dampf-Kraftwerk zu bauen. Bürgerinitiativen vor Ort wollen den Neubau verhindern, zugleich aber den Betrieb des alten Kohlekraftwerks beenden. Aus ihrer Sicht sollen künftig kleinere, dezentrale Heizkraftwerke die nötige Fernwärme flexibler und umweltschonender erzeugen.
Die Bürgerinitiativen, die sich im "Hamburger Wärmedialog" zusammengeschlossen haben, sind für die Debatten um den Kraftwerksstandort Wedel mit Argumenten gut gerüstet. Spätestens 2019 soll die Stadt – so lautet der Volksentscheid von 2013 – das Fernwärmenetz von Vattenfall vollständig zurückkaufen. Derzeit hält die Stadt an dem Netz 25,1 Prozent der Anteile. Fernwärme aus einem Kohlekraftwerk zu beziehen, verbiete aber der Volksentscheid, der von der Stadt eine "klimafreundliche" Versorgung fordere, argumentieren die Kraftwerksgegner.

Kommt bald eine Neuauflage von Moorburg?

Auch beim Neubau eines Gas-und-Dampf-Kraftwerks in Wedel drohen Vattenfall lange juristische Konflikte – womöglich eine Neuauflage von Moorburg. "Der laufende Gutachtenprozess hat bereits gezeigt, dass auch ohne das Kohlekraftwerk Wedel durch das neue Heizwerk Haferweg eine Versorgung im Westen gegeben ist", sagt Mirco Beisheim von der Initiative Kulturenergiebunker (Kebap) in Altona. "Damit ist der Weg frei für eine zukunftsoffene, möglichst dezentrale Wärmeversorgung aus mehreren Erzeugungsarten, die im Zeitraum bis 2030 auf erneuerbare Energien umstellt."

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