Willkommen auf der Internetseite der Initiative Moorburgtrasse-stoppen.
Die Verhinderung der von Vattenfall geplanten Fernwärmeleitung vom KoKW Moorburg bis nach HH Altona (die sog. Moorburgtrasse) ist das ursprüngliche Anliegen unserer Initiative gewesen. Diese konnte von einem entschlossenen Bündnis verhindert werden. Ein gleichberechtigtes Anliegen unserer Initiative ist es nun, die Fertigstellung und die Inbetriebnahme des im Bau befindlichen Kohlekraftwerks in Moorburg zu verhindern.
Wir engagieren uns außerdem für eine sozial gerechte, dezentrale und regenerative Energieerzeugung in Hamburg (und weltweit). Wir freuen uns über MitstreiterInnen, Deinen Kommentar auf unserer Seite und auch über Spenden, um unsere bisherige erfolgreiche Kommunikations- und Aktionsarbeit fortsetzen zu können.
Initiative Moorburgtrasse-stoppen

Montag, 10. November 2014

Braunkohleverstromung ist schädlich und teuer

Oft wird behauptet, trotz der nachgewiesenen Klimaschädlichkeit müsse man die Braunkohleverstromung akzeptieren, weil sie günstig in der Herstellung sei.

Dies ist eine sehr dreiste Lüge, die sich nur deshalb hält, wenn man sowohl die direkten als auch indirekten Umweltkosten ausblendet, welche die Braunkohleförderung zwangsläufig verursacht. Und die sowohl bisher die Gemeinschaft trägt und nach dem Willen der Braunkohlebefürworter auch weiterhin tragen soll.



Fakten dazu liefert ein Artikel der Leipziger Internet Zeitung (L-IZ.de).

Zitat: 
"Das Braunkohlegeschäft ist mittlerweile durchgehend ein Verlustgeschäft", stellt Dr. Jana Pinka nun fest, nachdem ihr Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) die Antworten auf ihre Fragen aus dem September zugearbeitet hat. "Mit knapp 550 Millionen Euro stehen die Vattenfall-Sparten Generation (Kraftwerke) und Mining (Tagebaue) im Minus. Die Verluste müssen vom Gesamtkonzern übernommen werden. Auch die jüngsten Zahlen lassen keine Verbesserung erhoffen. Nachdem Vattenfall jahrelang mit dem Braunkohle-Geschäft Milliarden verdient hat, soll es nun mitsamt allen Verpflichtungen abgestoßen werden."


und weiter:

Auch dann, wenn die Bagger ihre Arbeit eingestellt haben, wird der Steuerzahler zur Kasse gebeten: Zwischen 1991 und 2012 wurden insgesamt 9,4 Milliarden Euro für die Braunkohlesanierung im Altbergbau aufgewendet – und das Sanierungsziel ist noch lange nicht erreicht. 

Sehr aufschlaußreich dazu ist auch dieser Artikel des gleichen Mediums. Dieser stellt klar, wie ineffizient der vermeintlich einfache Braunkohleabbau in Wirklichkeit ist.

Zitat:
"In Sachsen lag dabei die inländische Rohstoffentnahme 2012 um reichlich ein Fünftel unter dem Vergleichswert von 1995", stellen die Statistiker fest und trauen sich dann endlich, das Wort auszusprechen: "Hierbei prägte die Braunkohle das Bild." Textende. In der Tabelle ist es dann noch genauer aufgeschlüsselt: Auf 271.130 Tonnen Abraum kamen ganze 35.136 Tonnen Rohstoffe, also im Wesentlichen Kohle. Das sind knapp 4.000 Tonnen weniger als 1995 (39.033 Tonnen).
Es werden also nicht mal 13% der bewegten Massen als Kohle gewonnen. "Der Rest waren nicht verwertbare Entnahmen, u. a. Abraum und Bergematerial. Er fiel unvermeidbar bei der Gewinnung der verwertbaren Rohstoffe an."


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