Willkommen auf der Internetseite der Initiative Moorburgtrasse-stoppen.
Die Verhinderung der von Vattenfall geplanten Fernwärmeleitung vom KoKW Moorburg bis nach HH Altona (die sog. Moorburgtrasse) ist das ursprüngliche Anliegen unserer Initiative gewesen. Diese konnte von einem entschlossenen Bündnis verhindert werden. Ein gleichberechtigtes Anliegen unserer Initiative ist es nun, die Fertigstellung und die Inbetriebnahme des im Bau befindlichen Kohlekraftwerks in Moorburg zu verhindern.
Wir engagieren uns außerdem für eine sozial gerechte, dezentrale und regenerative Energieerzeugung in Hamburg (und weltweit). Wir freuen uns über MitstreiterInnen, Deinen Kommentar auf unserer Seite und auch über Spenden, um unsere bisherige erfolgreiche Kommunikations- und Aktionsarbeit fortsetzen zu können.
Initiative Moorburgtrasse-stoppen

Montag, 25. März 2013

Sendehinweis zum Thema Braunkohletagebau

Wichtiger Sendehinweis zum Thema Braunkohletagebau in der sächsischen Lausitz

Der Sendetermin:

Dienstag 26.März 2013
um 21:15 Uhr
ECHT - Das Magazin zum Staunen
MDR Fernsehen

In der Sendereihe "ECHT - Das Magazin zum Staunen" geht es dann eine halbe Stunde um die verheerenden Auswirkungen des Braunkohleabbaus am Beispiel des Tagebaus Nochten in der sächsischen Lausitz. Der Autor ist Dirk Schneider.

Die Inhalte:
- Auswirkungen rund um den Tagebau durch großflächiges Abpumpen des Grundwassers
- Vollständige Zerstörung des Urwaldes Weißwasser durch die geplante Erweiterung des Abbaugebietes Nochten
- Gesetzliche Grundlagen aus der Zeit des Nationalsozialismus
- Verlust von sorbischem Kulturraum
- Betroffene Anwohner, die in den nächsten Jahren umsiedeln müssen
- Betroffene Anwohner, die schon zum zweiten mal umsiedeln müssen
- Berechnungen von Experten, dass die vorhandene Braunkohlemenge (Nochten I und Weitere) ausreicht und ein Aufschließen weiterer Gebiete nicht notwendig ist, da in den kommenden 30 bis 40 Jahren die erneuerbaren Energien zusammen mit Gaskraftwerken und Stomspeichern ausreichend Strom bereitstellen.


Die Homepage zur Sendung finden Sie hier: www.mdr.de/echt

Die Sendung wird 7 Tage in der MDR Mediathek zur Vefügung stehen. In der ARD Mediathek mindestens vier Wochen.

Weitere Links:

Regionaler Planungsverband Oberlausitz-Niederschlesien
Dieser solle dieses Jahr über den Aufschluss des Tagebaugebietes Nochten II entscheiden (Obgleich Vattenfall schon seit Jahren mit der örtlichen Bevölkerung verhandelt). Die Entscheidung wurde aufgeschoben und das sächsische Wirtschaftsministerium beauftragt, eine Studie über die Notwendigkeit eines Aufschlusses von Nochten II zu erstellen.


Mittwoch, 20. März 2013

Wenn Vattenfall unser Dorf will: für Braunkohle

Pfarrer Mathias Berndt in Aktion.
(Foto: S.Bohl, Quelle: http://www.lausitzer-braunkohle.de)


Als Seelsorger für Tagebaubetroffene in der Lausitz berichtet Pastor Mathias Berndt aus Atterwasch bei Cottbus.





am Di. d. 19.3., 19:00 Uhr in der Ev.-Ref. Kirche, Ferdinandstr. 21
am Mi. d. 20.3., 19:00 Uhr in der Apostelkirche Eimsbüttel  

Info: 
Geht es nach Hamburgs „Grundversorger“, dem Energiekonzern Vattenfall, dann verlieren in absehbarer Zeit die BewohnerInnen von acht Dörfern und zwei Ortsteilen in der Lausitz ihre Heimat. Denn für seinen Braunkohletagebau in Deutschlands Fernem Osten beansprucht Vattenfall ganze Landstriche.
Die unmittelbar Betroffenen bekommen dafür eine Entschädigung.  Aber reicht das? Ist es überhaupt nötig und richtig, ganze Landschaften samt Naturschutzgebieten und alten  Kirchen zu zerstören, für eine Braunkohleverstromung, mit der auch noch das Klima angeheizt wird?
Ist es sinnvoll, sich gegen die Zwangsumsiedlung zu wehren, auch wenn die Beispiele der Dörfer Horno und Lacoma zeigen, dass noch so großer Widerstand erfolglos ist (oder war)?    
Wem können sich Menschen anvertrauen, die ihre Heimat zu verlieren drohen? Nicht selten gibt es Meinungsverschiedenheiten wegen der Vattenfall-Pläne; und sie gehen als Riss durch die Dörfer oder gar Familien.
Seit gut eineinhalb Jahren ist Mathias Berndt Seelsorger für Tagebaubetroffene. Bevor der evangelische Kirchenkreis Cottbus und die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz ihn für dieses Amt freigestellt haben, war er mehr als 30 Jahre Pastor in einem der bedrohten Dörfer, in Atterwasch. Von dort kommt er nach Hamburg, um über seine Erfahrungen als Seelsorger zu berichten und mit den Menschen hier, wo Vattenfall wichtigster Energielieferant ist, ins Gespräch zu kommen. 
am Di. d. 19.3., 19:00 Uhr in der Ev.-Ref. Kirche, Ferdinandstr. 21
am Mi. d. 20.3., 19:00 Uhr in der Apostelkirche Eimsbüttel  

Die Veranstaltung der Kirchengemeinde Eimsbüttel findet mit der Unterstützung der Initiative „Moorburgtrasse stoppen“ statt.