Willkommen auf der Internetseite der Initiative Moorburgtrasse-stoppen.
Die Verhinderung der von Vattenfall geplanten Fernwärmeleitung vom KoKW Moorburg bis nach HH Altona (die sog. Moorburgtrasse) ist das ursprüngliche Anliegen unserer Initiative gewesen. Diese konnte von einem entschlossenen Bündnis verhindert werden. Ein gleichberechtigtes Anliegen unserer Initiative ist es nun, die Fertigstellung und die Inbetriebnahme des im Bau befindlichen Kohlekraftwerks in Moorburg zu verhindern.
Wir engagieren uns außerdem für eine sozial gerechte, dezentrale und regenerative Energieerzeugung in Hamburg (und weltweit). Wir freuen uns über MitstreiterInnen, Deinen Kommentar auf unserer Seite und auch über Spenden, um unsere bisherige erfolgreiche Kommunikations- und Aktionsarbeit fortsetzen zu können.
Initiative Moorburgtrasse-stoppen

Montag, 14. November 2011

Erörterungstermin beginnt am 18.11.!

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn, Einwenderinnen und Einwender,
Die Initiative Moorburgtrasse-stoppen möchte Sie hier kurz über den anstehenden Erörterungstermin informieren. Beginn: Freitag, 18.11. ab 9 Uhr in der Messehalle B3, 1.OG - St. Petersburger Straße 1
( Eingang Ost), - voraussichtliche Dauer 3-4 Tage.
Unter der Regie der Umweltbehörde soll es um die ca. 4.600 Einwendungen von zumeist AnwohnerInnen, aber auch von Naturschutzverbänden, und Gewerbetreibenden gehen. Dazu wird es Stellungnahmen der Behörde, sowie auch von Vattenfall geben. Auch hat jede/r Einwender/in die Möglichkeit direkt ihr, bzw. sein Anliegen vorzutragen und konkrete Fragen zu stellen.
Der Termin ist von der BSU als „nicht öffentlich“ angesetzt worden. Zugang haben aber neben den EinwenderInnen (die BSU hat entsprechende Listen) auch „Beistände“ und – so wurde es zugesichert direkte AnwohnerInnen auch dann, wenn sie keine Einwendung unterschrieben oder verfasst haben.
Die Erfahrung zeigt jedoch, dass solche Erörterungstermine oft nicht inhaltlich offen geführt werden. Stattdessen richtet sich das von der BSU zusammen zu tragende „Ergebnis“ meistens nach dem politischen Willen der Behördenführung aus. Und hier hatten sich Bürgermeister Scholz, sowie die Umweltsenatorin Blankau bereits klar für eine Erteilung der Genehmigung für Vattenfall ausgesprochen.
Wir von der Initiative werden zusammen mit dem BUND und unserer Anwältin, sowie einigen Sachverständigen den Termin dennoch, bzw. erst Recht wahrnehmen und unsere Inhalte, sowie Standpunkte dort so kräftig und öffentlich es irgend geht vortragen.
Auch Sie sollten sich vielleicht den Ruck geben, (falls denn zeitlich überhaupt möglich) und ihr Anliegen, ihre Einwendung genauso dort direkt einbringen und vertreten – je mehr wir dabei werden, umso besser.
Unsere Einwendungen in der Zusammenfassung:
  • Die Trassenführung durch Altona zerstört über 200 teilweise sehr große und prägende Bäume hier. Sie bedeutet eine 4 Jahre dauernde extrem laute Großbaustelle in Altona. Hinzu kommt ein großflächig erwartetes Verkehrschaos und die über einen langen Zeitraum stark eingeschränkte Zugänglichkeit zu Parks und anderen öffentlichen Räumen.
  • Für die geplante Untertunnelung von St.Pauli können Risiken durch Setzungsmulden nicht aus-geschlossen werden. Deswegen verweigert Blohm+Voss auch die Untertunnelung von Dock 17. In St.Pauli liegen über 140 Gebäude in der „möglichen Setzungsmulde“. Diese sollen aber weiterhin untertunnelt werden.
  • Die Moorburgtrasse ist unverantwortlich, weil direkt bei der Produktion von Fernwärme im Kohlekraftwerk enorme Mengen des Treibhausgases CO2 emittiert werden. Diese Fernwärme wäre eben kein ohnehin entstehendes „Abfallprodukt“ sondern so klimaschädlich, das bei einer Realisierung Hamburg die eigenen Klimaziele nicht mehr erreichen kann.
  • Wir lehnen das Kohlekraftwerk in Moorburg insgesamt entschieden ab und wenden uns auch deswegen gegen diesen für Vattenfall so wichtigen Baustein des Projekts.
Eine Genehmigung für die Moorburgtrasse jetzt würde obendrein eine klare Missachtung des Volks-begehrens „Unser Hamburg –unser Netz“ darstellen. Dieses war mit 116.000 Unterschriften erfolgreich und für voraussichtlich 2013 steht dann der bindende Volksentscheid an. Das zentrale Anliegen dabei: Rekommunalisierung der Hamburger Energienetze und Ausrichtung derselben auf erneuerbare Energien.
Auch am 18.11.
ab 8:30 Uhr: Infomobil / Mahnwache vor dem Eingang Ost bei der Messe
12:00 Uhr: Pressekonferenz mit Aktion am Eingang Ost
16:00 Uhr Jungfernstieg / Ecke Reesendammbrücke: gemeinsame Kundgebung von „unser Hamburg – unser Netz“ und Moorburgtrasse – stoppen. Motto: Hamburger Energiewende erstreiten
17:00 Uhr Rathaus: die Volksinitiative Unser Hamburg – unser Netz wird von der Bürgerschaft angehört
Bis hoffentlich dann am Freitag, den 18.11....
...und wer bisher weder EinwenderIn noch direkte AnwohnerIn ist, aber an der Erörterung teilnehmen möchte, setzt sich bitte schnellstmöglich mit uns in Verbindung (siehe E-Mailadresse rechts). 


HIER gibt es die konkrete Tagesordnung für den 18.11. zum download.

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