Willkommen auf der Internetseite der Initiative Moorburgtrasse-stoppen.
Die Verhinderung der von Vattenfall geplanten Fernwärmeleitung vom KoKW Moorburg bis nach HH Altona (die sog. Moorburgtrasse) ist das ursprüngliche Anliegen unserer Initiative gewesen. Diese konnte von einem entschlossenen Bündnis verhindert werden. Ein gleichberechtigtes Anliegen unserer Initiative ist es nun, die Fertigstellung und die Inbetriebnahme des im Bau befindlichen Kohlekraftwerks in Moorburg zu verhindern.
Wir engagieren uns außerdem für eine sozial gerechte, dezentrale und regenerative Energieerzeugung in Hamburg (und weltweit). Wir freuen uns über MitstreiterInnen, Deinen Kommentar auf unserer Seite und auch über Spenden, um unsere bisherige erfolgreiche Kommunikations- und Aktionsarbeit fortsetzen zu können.
Initiative Moorburgtrasse-stoppen

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Jetzt Stellungnahme gegen Umsiedlung von 810 Brandenburgern abgeben!

Hilf mit Deiner Einwendung, den Tagebau Welzow-Süd II zu verhindern!
Der Vattenfall-Konzern will seine klimaschädliche Braunkohleverstromung dauerhaft weiter betreiben und dafür den Tagebau Welzow-Süd II in der Lausitz aufschließen. 810 Menschen würden umgesiedelt, das Lebensumfeld tausender weiterer dauerhaft zerstört.
Bis zum 30. November 2011 können alle Bürger Einwendungen im laufenden Planverfahren erheben.

Hier gibt es mehr Infos.

Kommentare:

  1. Was fällt Ihnen eigentlich ein? Diese Pläne sind schlichthin unverschämt. Nicht nur, dass Sie mit ihrem Kohlekraftwerk unmengen an CO2 ausscheiden und den Klimawandel erzwingen, Sie zerstören ebenfalls das Zuhause vieler Personen! Welch Unverschämtheit!
    Die Personen sollen umgesiedelt werden?
    Da fehlen mir die Worte!
    Den Konzern Vattenfall werde ich nicht mehr unterstützen, eine Frechheit!

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  2. Hallo, da ich selbst Umsiedler bin kann ich hier mal ein wenig Aufklärung betreiben. Der An-teil an „Umsiedlungsgegnern“ ist bei genauer Betrachtung gering. Nur wird fast ausschließ-lich über diese wenigen in den Medien berichtet. Naja verkauft sich eben besser. Sicher gibt es ein für und wieder und dieses wird in langen Verhandlungen geklärt. Und „Ja“ teilweise dient der Protest nur um eine bessere Ausgangsposition zu erhalten (somit lässt sich der Entschädigungsbetrag deutlich erhöhen). Aber ich finde es nicht in Ordnung das sich Leute für eine Sache engagieren von der sie nicht betroffen sind und gleichzeitig wenig darüber wissen. Wir Vorort wissen schon wie wir unsere Interessen durchsetzen. Und unsere Inte-ressen weichen in der Regel davon ab was auf so manchen Protestschild steht. Was würden die Hamburger sagen wenn Plötzlich völlig fremde gegen den Hafen oder die Raffinerien Protestieren würden? Außerdem sind diese Umsiedlungen genau wie ein Atommüllendlager nur die Konsequenzen unseres Handelns. Wir alle verbrauchen Strom und der muss ja nun irgendwie erzeugt werden. Wir alle Kaufen Produkte für deren Herstellung nun mal Strom benötigt wird. Es wurden also Fakten geschaffen (Braunkohlekraftwerke, AKWs) und man ist dabei beim Thema Energieerzeugung mehr und mehr auf die Regenerativen umzusteigen. Aber zu glauben wir müssten die Konsequenzen unseres bisherigen Handels nicht tragen ist Tagträumerei (mit Ausnahme von Strom und Wärme aus GuD-Anlagen, das Erdgas wird größtenteils in der GUS gefördert und somit bleiben die Umweltschäden auch dort)

    Also Leute, bleibt bei Themen die euch betreffen und die ihr auch einschätzen könnt.

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  3. Moin, aus Deiner persönlichen Sichtweise mag Deine Argumentation schlüssig klingen. Jedoch halte ich "Wir alle verbrauchen Strom und der muss ja nun irgendwie erzeugt werden." für eine von der Realität überholte Meinung. Denn genau über das "irgendwie" wird seit Jahrzehnten zu Recht gestritten, und seit Fukushima und seit immer mehr Tatsachen des Klimawandels bekannt werden umso mehr. Gerade weil sich der Klimawandel nicht umsiedeln läßt, engagieren sich Menschen weltweit für Veränderungen außerhalb ihres Sichtfeldes. Und ja, ich begrüße es, wenn sich Menschen von außerhalb in "Hamburger" Angelegenheiten einmischen.

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