Willkommen auf der Internetseite der Initiative Moorburgtrasse-stoppen.
Die Verhinderung der von Vattenfall geplanten Fernwärmeleitung vom KoKW Moorburg bis nach HH Altona (die sog. Moorburgtrasse) ist das ursprüngliche Anliegen unserer Initiative gewesen. Diese konnte von einem entschlossenen Bündnis verhindert werden. Ein gleichberechtigtes Anliegen unserer Initiative ist es nun, die Fertigstellung und die Inbetriebnahme des im Bau befindlichen Kohlekraftwerks in Moorburg zu verhindern.
Wir engagieren uns außerdem für eine sozial gerechte, dezentrale und regenerative Energieerzeugung in Hamburg (und weltweit). Wir freuen uns über MitstreiterInnen, Deinen Kommentar auf unserer Seite und auch über Spenden, um unsere bisherige erfolgreiche Kommunikations- und Aktionsarbeit fortsetzen zu können.
Initiative Moorburgtrasse-stoppen

Montag, 22. August 2011

Proteste bei den Cyclassics in der City von Polizei verhindert

Schon am Morgen wurden AktivistInnen von Robin Wood beim Versuch festgenommen ein Protestbanner aufzuhängen. Erst gegen Mittag kamen sie dann wieder frei.
Zwischenzeitlich hatte Olaf Scholz höchst persönlich das Jedermannrennen eröffnet.

Am Nachmittag kamen dann zur nicht genehmigten Kundgebung trotzdem einige AktivistInnen zum Gerhard-Hauptmann-Platz. Dort wurden Sie von ca. 100 PolizistInnen bereits erwartet, davon viele in Zivil. Für szenetypisches Aussehen wurde sogleich ein rigoroses Platzverbot verhängt. Dennoch gelang es einigen Kleinstgrüppchen beim Zieleinlauf direkt an der "frontline" zu stehen und auch ein Banner (greenwashing live) und Fahnen (mit Atom- oder CO2- Zeichen) zu zücken. Sekunden später rissen die cops die Dinger jedoch den Leuten aus den Händen. Politische Äußerung war dort strengstens verboten.

Apropos: Auf dem Gerhard - Hauptmann - Platz wäre mal reichlich Platz gewesen für eine Kundgebung. Anders, als von der Versammlungsbehörde als "Grund" für die Ablehnung behauptet befand sich dort keinerlei Rennlogistik, geschweige denn Sanitäterzelte...also alles an den Haaren herbeigezogen.

Auch sehr auffällig: Gegenüber den Vorvorjahren waren gar keine Massen von JubelhamburgerInnen anwesend, sondern, wenn es hoch kommt 2-3.000 Leute beim gesamten Zieleinlauf in der Mönckebergstraße...die letzten hundert meter vor dem Ziel gerade mal ne 3er-Reihe an der Strecke. Umso einfacher war es dann (leider) auch für die Polizei an die AktivistInnen in der 1. Reihe ran zu kommen und die Proteste sofort gewaltsam zu unterbinden.

Und dabei stellten sich bei einer Gruppe sogar noch Radsportler dazwischen um die Polizei passiv zu behindern...nützte aber alles nichts. Die Übermacht war an dieser Stelle einfach zu groß.

Und hier ein Indymediaartikel von Leuten, denen ein Platzverbot erteilt wurde: http://de.indymedia.org/2011/08/314483.shtml

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen