Willkommen auf der Internetseite der Initiative Moorburgtrasse-stoppen.
Die Verhinderung der von Vattenfall geplanten Fernwärmeleitung vom KoKW Moorburg bis nach HH Altona (die sog. Moorburgtrasse) ist das ursprüngliche Anliegen unserer Initiative gewesen. Diese konnte von einem entschlossenen Bündnis verhindert werden. Ein gleichberechtigtes Anliegen unserer Initiative ist es nun, die Fertigstellung und die Inbetriebnahme des im Bau befindlichen Kohlekraftwerks in Moorburg zu verhindern.
Wir engagieren uns außerdem für eine sozial gerechte, dezentrale und regenerative Energieerzeugung in Hamburg (und weltweit). Wir freuen uns über MitstreiterInnen, Deinen Kommentar auf unserer Seite und auch über Spenden, um unsere bisherige erfolgreiche Kommunikations- und Aktionsarbeit fortsetzen zu können.
Initiative Moorburgtrasse-stoppen

Montag, 29. August 2011

BI unterzeichnet Appell gegen CO2-Endlager in Deutschland

Im Vorfeld der Bundesratsentscheidung über ein CCS-Gesetz am 23. September fordern bislang 24 Organisationen, Bürgerinitiativen und Verbände mit einem
Appell, die Länderkammer und den Bundespräsidenten auf, der Errichtung von CO2-Endlagern in Deutschland nicht zuzustimmen. Eine davon ist die BI Moorburgtrasse-stoppen. Die Initiatoren rufen dazu jetzt weitere Organisationen und Persönlichkeiten  auf, sich dem Appell anzuschließen. Am 23. September sollen dann alle Unterzeichner dem Bundesrat und Bundespräsidenten übergeben werden. Zuvor wird es am 17. September eine Protestkundgebung zwischen Roten Rathaus und Neptunbrunnen in Berlin geben, zu der Vertreter aus ganz Deutschland erwartet werden.
Download Appell:
http://ccs-protest.de/appell.pdf 
Nachstehend die offizielle PM des Aktionsbündnisses:
„Der Atomausstieg darf nicht zu mehr Kohleverstromung und CCS führen“, fordert Dr. Christfried Lenz von der Bürgerinitiative Kein CO2-Endlager Altmark: „Alles wissenschaftliche und finanzielle Potential muss auf den Aufbau eines dezentralen Erneuerbaren Energiesystems ausgerichtet werden“.
Auch Dr. Karsten Hinrichsen von der Bürgerinitiative „Gesundheit und Umweltschutz Unterelbe/ Brunsbüttel (Schleswig-Holstein) gibt zu bedenken:
„Käme es dazu, dass die abgeschalteten AKWs durch zusätzliche Kohlekraftwerke und CCS ersetzt würden, dann wäre der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben“. In Brunsbüttel drohen akut zwei neue Kohlekraftwerke errichtet zu werden, die als „CCS-ready“ angekündigt werden.
Pläne, das_ abgeschiedene CO2 unter dem Meeresboden zu verpressen, lehnen die Menschen mehrheitlich ab. Auch sind die Risiken einer CO2-Einlagerung vor der Küste Schleswig-Holsteins und Niedersachsens mit sehr großen Gefahren verbunden, wie ein aktuellen Gutachten des BUND belegt.

Ebenfalls in Brandenburg gibt es massiven Widerstand: „Sollte das CCS-Gesetz so verabschiedet werden, haben die Menschen in Ostbrandenburg und der
Lausitz die Wahl, entweder über einer  CO2-Deponie zu leben oder zu Tausenden aus ihrer Heimat vertrieben zu werden, weil neue Tagebaue
aufgeschlossen werden“, so Mike Kess, Sprecher der Bürgerinitiative „CO2-Endlager stoppen“ aus dem Landkreis Oder-Spree (Brandenburg).
Insbesondere die Brandenburger Initiativen fordern daher: „Für die Braunkohle-Beschäftigten sollte im Zusammenwirken aller Beteiligten eine bessere Zukunftsperspektive entwickelt werden als fortgesetzte Kohleverbrennung mit neuen Tagebauen, Kraftwerken und CCS.“ 
 
 
Download Appell

http://ccs-protest.de/appell.pdf

Download Liste Unterstützer

http://ccs-protest.de/unterstuetzer_appell.pdf

 

Weitere Informationen

http://www.kein-co2-endlager-altmark.de/appell.php

 

Weitere Unterstützer können sich melden unter der E-Mail-Adresse
lenz@kein-co2-endlager-altmark.de
																		

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